Meine virtuelle Spardose

September 20, 2011 2 Kommentare

Einleitung
Im Studium wurde ich durch „Mitstudenten“ auf Klamm.de aufmerksam. In der Zwischenzeit nutzen viele Bekannte und Verwandte diese Verdienstmöglichkeit. Da ich schon viele Male erklären musste, was „Meine virtuelle Spardose“ eigentlich ist, habe ich diesen Blogeintrag geschrieben (und verweise ab heute auf diesen ;) ).
Leider bin ich hierdurch nicht reich geworden, aber ich finanziere mir einmal im Jahr Software wie Windows 7 oder zuletzt ein PC-Spiel mit dem Geld.

Im Folgenden möchte ich das Fundament meiner virtuelle Spardose vorstellen – die Internetseite Klamm.de

Klamm.de

Was ist Klamm.de
Klamm.de ist ein Webportal, das ähnlich wie igoogle individuell anpassbar ist. Im Gegensatz zu den meisten anderen Seiten im Netz wird man bei Klamm.de an den Einnahmen der auf Seite platzierten Werbung beteiligt.

Klamm.de

Welche Verdienstmöglichkeiten habe ich?
Dieses Prinzip wird auch als bezahlte Startseite oder Paid4Start bezeichnet. Der Benutzer kann durch das Bestätigen von Vergütungspopups 0,3 Cent pro Stunde verdienen.

Klamm.de

Zusätzlich gibt es sogenannte Powerlinks. Für jeden Klick auf einen solchen Link bekommt man zusätzlich 0,5 Cent. Ab und zu verbirgt sich hinter einem Powerlink zugleich ein Questionlink oder Actionlink. Beantwortet man eine einfache Frage zur Sponsorseite erhält man weitere 0,5 Cent. Ein Actionlink bringt – je nach Fragestellung – sogar bis zu 50 Cent und mehr. Zwar klingen die einzelnen Beträgt nicht nach viel, doch es summiert sich recht schnell auf.
Zudem kann man auch Freunde oder Bekannte zu Klamm.de einladen (sogenannte Refs) und wird zu einem kleinen Prozentsatz an deren Umsatz beteiligt. Zusätzlich bekommt man für jeden neuen User, den man wirbt, 77 Cent gutgeschrieben.

Anmeldung
Die Anmeldung ist unverbindlich und kostenlos. Man kann sich unkompliziert mit seinem Facebook Account registrieren. Allerdings muss man min. 14 Jahre alt sein.

Weitere Informationen
Die Seite existiert seit dem Jahr 1996 und ist auch europaweit die größte bezahlte Startseite. Klamm.de weist mittlerweile über 340.000 User auf. Im Jahr 2002 wurden dann die sogenannten “Klammlose” eingeführt, welche “nebenbei“ abfallen und z.B. zur wöchentlichen Verlosungen auf Klamm.de eingesetzt werden können.

Rückblick auf das Seminar „Personal Learning Environment (PLE)“

Einleitung



Im Rahmen des Projekt „Kompetenzwerkstatt Elektrohandwerk“ bin ich an der Entwicklung des Ausbildungsportfolios beteiligt.


(Abbildung 1: Startseite der „Kompetenzwerkstatt Elektrohandwerk“)

Das Ausbildungsportfolio in der Kompetenzwerkst@tt dient der Dokumentation der Lernprozesse an allen Lernorten. Mit diesem e-Portfolio kann zugleich das Berichtsheft geführt werden.

Startseite des Ausbildungsportfolios
(Abbildung 2: Startseite des Ausbildungsportfolios)

Das Seminar „Personal Learning Environment (PLE)“ habe ich gewählt, um einen ersten Einblick in die Möglichkeiten des Web 2.0 zu bekommen.

Das Seminar „Personal Learning Environment (PLE)“



Da die „Kompetenzwerkstatt Elektrohandwerk“ Teil einer PLE ist, möchte ich untersuchen, welche Anforderungen ein ePortfolio „in der Zukunft“ erfüllen muss. Gibt es vorhandenen Werkzeuge (Blogs, Wikis, Social Bookmarks etc.), die geeignet sind diese Aufgabe zu erfüllen.

(i) Zum Einen konnte ich mir im Seminar einen ersten Überblick zu den Theorien des „Personal Learning Environment (PLE)“ verschaffen. Des Weiteren wurden auch konkrete Werkzeuge vorgestellt.


(ii) Im Verlauf des Seminares konnte habe ich mich mit folgenden Fragen beschäftigt:

  • (iii) Mein spezieller Fokus richtet sich hierbei auf ein Blog als zentraler Bestandteil (m)einer PLE.
    So könnte ich mich im Rahmen des Seminares ein wenig mit dem Umgang eines WordPress-Blog vertraut gemachen. In einem zweiten Schritt möchte ich die Strukturen der „Kompetenzwerkstatt Elektrohandwerk“ in einem solchen Blog realisieren und untersuchen, ob dieses Medium für eine zukünftige Betrachtung in Frage kommt.

    Was sind Community of Practice (CoP)?

    Als ich mich dem Thema Community of Practice näherte, stelle ich mir als erstes die Frage, was Community of Practice eigentlich sind.

    Bei Wikipedia fand ich dann folgende Erklärung.

    Der englische Begriff Community of Practice (CoP), bezeichnet eine praxisbezogene Gemeinschaft von Personen, die informell miteinander verbunden sind und ähnlichen Aufgaben gegenüber stehen.
    Der Begriff der Communities of Practice hat nicht den gleichen Bedeutungshof und historische Entwicklung des Begriffs wie das deutsche Wort Arbeitsgemeinschaft.
    Bei dem Modell der Communities of Practice handelt es sich um den Versuch, die ‘Anatomie’ der Verzahnung individueller Lernprozesse mit denen der Weiterentwicklung der einbettenden sozialen Gemeinschaft aufzuzeigen.

    (http://de.wikipedia.org/wiki/Community_of_Practice; 2010)

    Doch was können die Communities of Practice für Schule bedeuten?
    Hier fand ich einen guten Ansatz auf der Seite des Methodenpool der Universität Köln.

    Communities of Practice stehen in engem Zusammenhang mit dem Ansatz des situierten Lernens und des kooperativen Lernens. Hier wurden einige Seiten zur Orientierung ausgewählt.

    Weitere Informationen

    Einen Überblick zum situierten Lernen und kooperativen Lernen bieten Ihnen die folgenden Texte: Situiertes Lernen und Kooperativer Unterricht.

    Informelles Lernen in der Schule

    Januar 17, 2010 2 Kommentare

    Es gibt Hinweise darauf, dass mehr als 70 Prozent der Lernprozesse in Formen des nichtformalen und/oder informellen Lernens ausserhalb des Schulsystems stattfinden. Doch wie lässt sich Lernen unterteilen?
    Die Europäische Kommission hat hierzu 2001 folgende Definitionen gefunden.

    Formales Lernen
    Lernen, das üblicherweise in einer Bildungs- oder Ausbildungseinrichtung stattfindet, (in Bezug auf Lernziele, Lernzeit oder Lernförderung) strukturiert ist und zur Zertifizierung führt. Formales Lernen ist aus der Sicht der Lernenden zielgerichtet.

    Nichtformales Lernen
    Lernen, das nicht in Bildungs- oder Berufsbildungseinrichtungen stattfindet und üblicherweise nicht zur Zertifizierung führt. Gleichwohl ist es systematisch (in Bezug auf Lernziele, Lerndauer und Lernmittel). Aus Sicht der Lernenden ist es zielgerichtet.

    Informelles Lernen
    Lernen, das im Alltag, am Arbeitsplatz, im Familienkreis oder in der Freizeit stattfindet. Es ist (in Bezug auf Lernziele, Lernzeit oder Lernförderung) nicht strukturiert und führt üblicherweise nicht zur Zertifizierung. Informelles Lernen kann zielgerichtet sein, ist jedoch in den meisten Fällen nichtintentional (oder inzidentell/beiläufig).
    (Europäische Kommission, 2001)

    Doch sind diese Grenzen immer eindeutig?

    Informelles Lernen in der Schule

    Es scheint als können informelle Lernprozesse nur über Umwege gefördert werden. Schule hat somit die Aufgabe adäquate Rahmenbedingungen zu schaffen, anregende Lernumgebungen zu konstruiert und/oder die Fähigkeit zur Selbststeuerung zu stärken.

    Beim Entwurf von Rahmenbedingungen für informelles Lernen stellt sich immer die Frage, wie viel Analyse und Struktur informelles Lernen überhaupt verträgt.

    Dennoch können folgende Rahmenbedingungen als förderlich erachtet werden:

    • Zeit und Raum für Lernen schaffen
    • Gelegenheiten zum informellen Lernen schaffen
    • Aufmerksamkeit auf Lernprozesse lenken
    • Reflexionsfähigkeit stärken
    • Klima von Zusammenarbeit und Vertrauen schaffen
    • Autonomie und Beteiligung der Lernenden stärken
    • Anerkennungssysteme schaffen

    Weitere Informationen

    • Einen umfassenden Überblick zum Zusammenhang von informellem Lernen und E-Learning bietet Ihnen der Langtext: Informelles Lernen.

    Quelle

    e-teaching.org (2006): Informelles Lernen. URL: http://www.e-teaching.org/didaktik/theorie/informelleslernen/Informelles_Lernen_Langtext.pdf (16.01.2010)

    Die Fachtagung „Personal Learning Environments in der Schule“

    In diesem Artikel möchte ich einen Betrag der Fachtagung „Personal Learning Environments in der Schule“ von Prof. Dr. Michael Kerres (Universität Duisburg Essen) zum Thema „Personal Learning Environments: Von der Lehr- zur Lernplattform?“ vorstellen.

    Ein gelungener Ausblick auf den gegenwärtigen und zukünftigen Blickwinkel von Schule auf die Neuen Medien.

    Die Präsentation erreicht man über diesen Link: http://connect.ruhr-uni-bochum.de/ple09

    Reaktionen im Netz

    Wenn Sie etwas zur Tagung im Internet veröffentlichen, laden wir Sie ein, ihre Publikation mit dem Tag #PLE09 zu versehen. Damit lassen sich die Eindrücke und Reaktionen auf die Tagung im Internet einfacher finden, z.B. bei
    * Twitter
    * Flickr
    * oder in Weblogs

    Quelle:

    http://www.schwyz.phz.ch/forschung-und-entwicklung/veranstaltungen/personal-learning-environments-in-der-schule/

    Wie können Lerninhalte strukturiert werden?

    Im Rahmen des Seminars „Personal Learning Environment (PLE)“ haben wir uns in einer Gruppe der Frage genähert, „Wie können Lerninhalte strukturiert werden?“. Eine mögliche Antwort hierauf haben wir versucht bildlich darzustellen.

    In der Strukturierung wurde der Schwerpunkt auf die „Neue Medien“ gesetzt.

    Zunächst stellten wir die Frage, „In welchen Formen bekommen SchülerInnen Lerninhalte angeboten?“.
    Diese Frage haben wir versucht zu visualisieren.

    Als zweites stellten wir die Frage nach den Zielen, die wir mit einer Strukturierung der Lerninhalte erreichen wollen. Hier konnten wir einige Kategorien festlegen.

    Jetzt ließen sich Werkzeuge diesen Kategorien zuordnen.

    Jetzt lassen sich die Werkzeuge so kombinieren, dass die zuvor definierten Ziele erreicht werden können.

    In welchen Formen bekommen SchülerInnen Lerninhalte angeboten?

    November 23, 2009 3 Kommentare

    Im Rahmen des Seminars „Personal Learning Environment (PLE)“ haben wir uns in einer Gruppe der Frage genähert, „In welchen Formen bekommen SchülerInnen Lerninhalte angeboten?“. Eine mögliche Antwort hierauf haben wir versucht bildlich darzustellen.
    Einen ersten weiterentwickelten Entwurf möchte ich hier vorstellen.

    Erläuterung des Bildes:

    Auf den Lernort Schule bezogen haben wir uns für eine grobe Einteilung der Lerninhalte in die Dimensionen Hardcopy, Softcopy und Internet entschieden.

    Unter Hardcopy fallen Inhalte, die anfassbar sind. Dieses können Bücher, Scripte, Arbeitsblätter, Mitschriften und vieles mehr sein.
    Eine weitere Dimension ist der Bereich Softcopy, hier findet man alle Software-Formate, die man zur Erstellung von z.B. Dokumente, Präsentationen benötigt, aber auch Lernsoftware.
    Die dritte Dimension bildet das Internet mit seiner Vielzahl von Inhalten.

    Doch die Formen der Lerninhalte sind keineswegs absolut und können die Dimensionen wechseln. So kann ein Text aus einem Wiki zunächst in ein Software-Format (wie z.B. PDF) gewandelt werden um es später zu drucken. Oder man scannt eine Mitschrift ein und um sie via Email zu versenden.

    Der Lehrer, hier als Künstler skizziert, hat nun die Aufgabe alle diese Lerninhalte in einen geeigneten Rahmen zu bringen und zu strukturieren. Wobei das Internet hier eine gesonderte Rolle spielt, denn es kann schnell diesen Rahmen verlassen.

    Bin ich Teil einer PLE?

    November 9, 2009 2 Kommentare

    Bei der Betrachtung des Vortrages „PLE zwischem Alltäglichem und Besonderem: Was konstituiert eigentlich eine LERNumgebung?“ von Prof. Dr. Rolf Schulmeister (Universität Hamburg) brachte mich eine Aussage zum Nachdenken.

    Prof. Dr. Rolf Schulmeister sagte in seinem Vortrag, dass zu seiner persönlichen Lernumgebung auch Menschen gehören, die auf ganz unterschiedliche Art sein Leben beeinflussten.

    Im Rückblick auf meinen Lernprozess wurde mir klar, dass auch in meinem Werdegang immer wieder Menschen wichtige Weichen gestellt haben. Und somit auch zu meinem PLE geworden sind.

    Mit dem Fokus auf den Beruf des Lehrers, den ich ergreifen möchte, stellte sich die Frage, bin ich Teil einer persönlichen Lernumgebung? Zunächst würde ich diese Frage mit ja beantworten – aber ist sie dann noch persönlich?
    Denn man hat die freie Arztwahl, aber als Schüler hat man nicht die Wahl welchen Lehrer man haben möchte.
    Gibt es also Teile meiner PLE die ich nicht beeinflussen kann? Wenn man eine persönliche Lernumgebung nicht nur als eine Anhäufung von unterschiedlichen Werkzeugen versteht, muss man diese Frage wohl mit ja beantworten.
    Wenn man mit diesem Blickwinkel auf Unterrichtsplanung schaut, wird eines ganz deutlich. Der Unterricht und somit auch die lehrende Person ist Teil der persönlichen Lernumgebung eines jeden Schülers. Lehrer haben somit Einfluss auf die PLE und die Möglichkeit diese mit zu gestalten und zu formen. Somit ist dieses ein Aspekt, der bei der Unterrichtsplanung mit berücksichtigt werden sollte.

    Was ist meine persönliche Lernumgebung oder kurz PLE?

    Oktober 27, 2009 1 Kommentar

    Was ist meine persönliche Lernumgebung oder kurz PLE?
    Beim betrachten des Wortes Lernumgebung stellte ich mir als erstes die Frage, wo ich eigentlich lerne. Es gibt in meinem Fall nicht nur einen Ort, ich nutze vielmehr alle Orte die sich als Lernumgebung eignen. Und in Abhängigkeit des Ortes gestaltet sich das Lernen auch unterschiedlich. Im Folgenden beschreibe ich kurz meine persönlichen Lernumgebungen.

    Meine PLE
    Eine Visualisierung meiner PLE

    Auf dem Weg zur Universität
    Da ich nicht direkt aus Hamburg komme, habe ich täglich eine Anreise von etwa einer Stunde. Und wenn es die Umstände zulassen, versuche ich diese Zeit zum lernen zu nutzen.
    Zu einem großen Teil beschränkt sich dieses lernen auf das Lesen von Texten. Doch die Bahn eignet sich auch sehr gut, um sich erste Gedanken zu einem Thema oder einer Aufgabe zu machen. Diese schreibe ich dann entweder auf Papier oder am Laptop nieder.

    Die Universität
    Neben dem, was man dort in Vorlesungen oder Seminaren lernt, nutze ich die freie Zeit auch um mich mit meiner Gruppe zu treffen. So kann man Themen und Aufgaben ausarbeiten oder diskutieren.
    Die Ergebnisse schreibe ich auch hier entweder auf Papier oder am Laptop nieder.
    Mein Arbeitszimmer
    Mein Arbeitszimmer besteht nicht nur aus einem Raum, sondern eher aus der ganzen Wohnung. Im Gegensatz zu der Bahn und der Universität, wo der Ort bestimmt was man lernen kann, suche ich mir zuhause den Ort, wo ich das zu lernende am besten aufnehmen kann.
    Wenn ich Texte lese, gehe ich eher an einem ruhigen Ort, wie dem Schlafzimmer. Für Ausarbeitungen und zur Unterrichsplanung nutze ich entweder das Laptop oder den PC im Arbeitszimmer, da man hier Möglichkeiten wie der Internetrecherche oder die Nutzung moderner Medien hat.

    Mein Arbeitszimmer
    Mein Arbeitszimmer besteht nicht nur aus einem Raum, sondern eher aus der ganzen Wohnung. Im Gegensatz zu der Bahn und der Universität, wo der Ort bestimmt was man lernen kann, suche ich mir zuhause den Ort, wo ich das zu lernende am besten aufnehmen kann.
    Wenn ich Texte lese, gehe ich eher an einem ruhigen Ort, wie dem Schlafzimmer. Für Ausarbeitungen und zur Unterrichsplanung nutze ich entweder das Laptop oder den PC im Arbeitszimmer, da man hier Möglichkeiten wie der Internetrecherche oder die Nutzung moderner Medien hat.

    Fazit
    Meine persönliche Lernumgebung ist kein definierter Ort. Doch bestimmen die Orte an denen ich lerne klar die Ausprägung des Lernprozesses. Nur in meinem Arbeitszimmer stehen mir alle Medien zur Verfügung.
    Optimal empfinde ich die Kombination von Literatur, Recherche im Internet und persönliche Software für selbstgesteuertes Lernen.

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